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By: steher2133 An: 10. November 2016 In: Artikel Comments: 0

Wissen was erwartet wird, rettet Leben.

 

In jedem Fall eines Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Verhältnisses, ist der Vorgesetzte eine Vorbild-Person – im Guten, wie auch im Schlechten Sinne. Daher ist auch in Stresssituationen darauf zu achten, dass man den Überblick über das Gesamtverhältnis behält und nicht situationsbedingt „falsch“ handelt.

Dies sind die Klassiker im Arbeitsalltag

1.PÜNKTLICHKEIT

Ob Arbeitsbeginn, Besprechungstermine oder Schriftverkehr. Wenn diese Dinge nicht sorgfältig gehandhabt werden, leidet ganz klar die Effektivität aller Beteiligten. Daher legen Vorgesetzte stets viel Wert auf die korrekte Einhaltung zeitlicher Abläufe und Kommunikationswege.

Da führen morgendliche Verspätung durch Stau, Mehraufwand durch kurzfristige Projektänderungen oder auch Soft-und Hardware-Schwächen schnell mal zu Unstimmigkeiten und Schuldzuweisungen im Arbeitsalltag.

2. ORDENTLICHKEIT

Dokumentation ist Alles! Alles hat seinen Platz. Alle Abläufe sind geregelt und Wichtiges gehört festgehalten!

Leider ist gerade im Büroalltag, voller kurzfristiger Ablauf-Änderungen, unzähliger Emails, Telefonate und Unmengen an Datenvolumen eine Solche Ordnung nur schwer einzuhalten und verlangsamt den eigentlichen Arbeitsprozess oft enorm.

3. KOMPETENZ

Zu jeder Aufgabe gibt es eine Lösung. Es liegt am Arbeitgeber/ Vorgesetzten diese Aufgaben an kompetente Lösungsfinder zu verteilen. Doch Vorstellung des Vorgesetzten und Umsetzung des Angestellten liegen oftmals weit voneinander entfernt.

Verschiedenartige Lösungsansätze führen häufig zu Unverständnis zwischen den Parteien – wenn beide glauben richtig zu liegen. Nur „verliert“ in der Regel der, der am kürzeren Hebel sitzt.

Ein guter Chef versteht,

– dass auch seine Angestellten, sich über seine Unpünktlichkeit ärgern und Schaden davon ziehen. Pünktlichkeit sollte trainiert und gelobt werden – nicht unter allen Umständen erzwungen und getadelt.

– dass manche Dinge im Laufe des Arbeitsalltags verloren und untergehen können. Daher sollte Zeit für Ordentlichkeit geschaffen werden um aufzuräumen und nachzubessern.

– dass nicht nur seine Meinung einen Wert hat und die der Anderen gefördert und trainiert werden muss. Im Büroalltag ist es wichtig „auf einen gemeinsamen Nenner“ zu kommen und den Arbeitsaufwand der angestellten zu verstehen.

– dass die meisten Angestellten am Ende des Tages, auch wenn sie das gleiche Ziel haben, immer mehr für den Chef als mit dem arbeiten. Ein 100%iger Abgleich der Motivation und des Anspruchs, ist somit nicht möglich.

– dass er führen und nicht herrschen muss, wenn er seine Mitarbeiter nachhaltig motivieren möchte.

DER UNTERSCHIED

Auch wenn in einer Firma alle, Angestellte und Arbeitgeber, am gleichen Strang ziehen gibt es einen großen, sehr wichtigen Unterschied.
Der Arbeitgeber leitet ein Unternehmen und bringt seine Vision des Unternehmens voran. Es ist „sein Baby“. Er hat die volle Verantwortung dafür und vor allem die ganze Macht darüber und über alles darin. Der Arbeitgeber unterliegt nur sich selbst.
Der Arbeitnehmer hingegen, ist meist „nur“ Teil, nicht zu sagen Werkzeug, der Vision des Arbeitgebers… zumindest empfindet dieser schnell so.

ES ZIEHEN ALLE AM GLEICHEN STRANG – Nur NICHT GLEICH STARK.

Der Over-All-Benefit eines Angestellten, wird immer kleiner ausfallen, als der seines Vorgesetzten. Jede extra Stunde Arbeit, jeder langfristige Effekt durch gute Leistung, jede Art von Wachstum, kommt, sofern vertraglich nicht anders geregelt, stets dem Geschäftsführer (Anteilhabern, Vorgesetzten, Provisionsbeteiligten) zu Gute.
Daher hat auch der Vorgesetzte/ Arbeitgeber den größeren Beitrag zu leisten.
Fehlt es diesem also an Pünktlichkeit, Ordentlichkeit und Kompetenz, hat er von seinen Angestellten nicht mehr zu erwarten.

Diese Erkenntnis fehlt oft auf beiden Seiten.

Weiter geht es in Part 2.

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