12Apr
By: steher2133 An: 12. April 2017 In: Artikel Comments: 1

5 Dinge, die sich durch AutoDraw von Google ändern werden

„Das soll ein Hund sein? Nutz mal lieber AutoDraw.“
So ungefähr wird es wohl bald schon überall zu hören sein, wenn man in einem Meeting, in einer Präsentation oder auf einer Geburtstagseinladung Gekritzel vorfindet, welches man irgendwie nicht richtig erkennt.

Google präsentiert jetzt AutoDraw – eine Software die auch das schlimmste Gekrakel als das erkennt, was es darstellen soll. Aaaaaber.. ist das nur Spielrei oder auch tatsächlich nützlich?

„Kann ein neuronales Netzwerk lernen, Gekritzel zu erkennen?“

Es beginnt immer mit einer simplen Frage. Der Weg zur Antwort dahinter ist allerdings alles andere als simple. Und natürlich ist die Antwort ja 🙂

Unter folgenden Links kann man die Technologie austesten:AutoDraw: http://autodraw.com/
A.I. Experiments: https://quickdraw.withgoogle.com/#

Doch wozu brauchen wir das?

1. Jeder kann nun „Zeichnen“

Stell dir ein Entwicklungs- oder Strategie-Meeting vor, bei dem verschieden „begabte“ Zeichner und Kommunikatoren teilnehmen. Dinge in kürzester Zeit verständlich FÜR ALLE auf den Punkt zu bringen ist hier stets die Kunst. Ein Tool das dabei hilft, Idee und Aussagen für alle verständlich abzubilden (auch ganz ohne Worte) ist da unfassbar hilfreich.

2. Emojis 2.0

In Zeiten der „Emojis“ (Smilies, Daumenbilder, Herzchen und Co.) ist ein Tool, das völlig individuell, Worte und Emotionen kommunizieren kann, ein großer Sprung, um nicht mehr Abhängig von der Aktualisierung der Bilder-Datenbank verschiedener Messenger zu sein.

„Warum gibt es eigentlich kein Bild für dieses und jenes?“

3. Hürden durch Behinderungen werden ein Stück kleiner

Sprachbehinderungen, Hörbehinderungen, motorische Defizite… einfache und schneller Kommunikation mit Benachteiligten wird verbessert. Kaum etwas ist so frustrierend, wie sich nicht richtig mitteilen zu können oder zu glauben, etwas nicht richtig zu verstehen.
Dasz Erzählen von ganzen Geschichten, ohne Worte, kann durch die Verwendung optimierter Geräte wie Tablets, Whiteboards und Ähnliches ermöglicht werden. Wenn die Interpretationsfähigkeit der Software ausgereift genug ist, kann auch der Nachteil zittriger Hände beim Zeichnen an Bedeutung verlieren.

4. Mehr kreative Freiheit = neue Herausforderungen für Online-Dienstleister

„Nutzen Sie bitte unsere Vorlagen für die Gestaltung ihrer Einladung. Nein, wir haben keinen Heißluftballon. Nein wir haben kein Känguru mit Boxhandschuhen. Nein, das haben wir auch nicht.“

Die Freiheit sein Wunschmotiv erstellen nach den eigenen Vorstellungen kreieren zu können, wird die Online-Druck -Industrie für große Herausforderungen stellen. Vorlagen werden künftig weniger Bedeutung haben.

5. Der Weg zur 3D-Interpretation

Seit einer ganze weile erfreuen wir uns bereits daran, dass Cortana, Siri, Alexa und Google und auf Sprachbefehl „Bilder von Pastinaken“ zeigen können.
Nun sind diese Intelligenzen in der Lage unser Gekritzel zu deuten, zu verbessern und zu übersetzen (Bilder als Sprache).
Auch wenn die Bilder bisher nur nieder-komplex sind, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich simple, 2-dimensionale Bilder in digtale 3-dimensionale Modelle übertragen lassen.

Folgendes Szenario:
Mann fuchtelt mit seinen Händen in der Luft rum: „Muss diese Fläche nicht irgendwie so oder so verlaufen?“ – Plopp – 3D Modell verformt sich.

Bewegung im Raum interpretieren können (ähnlich wie es VR-Technolgien bereits machen), steht also „kurz“ vor der Tür.

 

Probiert auf jeden Fall AutoDraw aus und lasst mich wissen was ihr über diese Technologie denkt. Teilt ihr meine Meinung?

Bleibt unermüdlich,

Stefan Hermann

1 Comment:

    • Bablofil
    • April 27, 2017
    • Reply

    Thanks, great article.

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